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Geschichte der Dienstgebäude

Von 1810 bis 1824 befanden sich die Rentämter Regensburg I und II in den Gebäuden Obermünsterstraße 10 und Obermünsterplatz 5.

Von 1824 bis 1914 waren sie im Anwesen Regensburg, Kassiansplatz 3 untergebracht.

Am 19.11.1914 wurden die in der Landshuter Straße 4 und 4a neu erbauten Rentamtsgebäude bezogen.

Beim Einmarsch der Amerikaner wurden beide Dienstgebäude von diesen beschlagnahmt (27.04.1945). Nach einer mehrmonatigen behelfsmäßigen Unterbringung des Amtes im Schloss des Fürsten von Thurn und Taxis wurde das Dienstgebäude Landshuter Straße 4 freigegeben (August 1945). Im April 1947 konnte auch das zweite Gebäude Nr. 4a wieder bezogen werden.

Wegen Raummangel musste die Betriebsprüfungsstelle des Finanzamts Regensburg vom 05.11.1952 bis 29.01.1954 Räume in dem Gebäude Weißenburgstraße 1 beziehen. Vom 14. April 1958 bis Februar 1966 war dieser Aufgabenbereich in einem ehemaligen Weinstadel (Keplerstraße 16) untergebracht.

Nach 2jähriger Bauzeit wurde im Jahre 1966 der dringend benötigte Zwischen- und Erweiterungsbau des Finanzamts in der Landshuter Straße fertig gestellt. Im Zuge dieser Erweiterung wurden zahlreiche neue Diensträume, eine repräsentative Schalterhalle, eine Kantine, ein Sitzungssaal geschaffen.

Ab 01.07.1977 führten die beengten Raumverhältnisse immer wieder zur Auslagerung von Arbeitsgebieten.

Nunmehr sind von den 28 Sachgebieten nur noch 12 Sachgebiete im Hauptgebäude untergebracht.

Mitte der Neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts bot das Gebäude an der Landshuter Straße 4 aber nur Platz für etwa die Hälfte der ca. 480 Mitarbeiter. Alle übrigen Beschäftigten waren im staatlichen Gebäude an der Obermünsterstraße und in fünf weiteren angemieteten Gebäuden untergebracht.

Die Verteilung auf 7 Liegenschaften machte nicht nur eine effektive Zusammenarbeit der einzelnen Stellen unmöglich, auch für die Bürger war die Lage bei persönlichen Vorsprachen unübersichtlich und häufig mit weiten Wegen verbunden. Kaum ein Gebäude war für Rollstuhlfahrer zu erreichen. Besucherparkplätze fehlten. Pläne für einen Erweiterungsbau oder Neubau des Finanzamts existierten bereits in den 80er Jahren. Aber erst ein Jahrzehnt später konnten die Weichen für eine Zusammenführung aller Beschäftigten in einem Neubau gestellt werden.

1997 wurde ein geeignetes Grundstück an der Galgenbergstraße von der Deutschen Post AG erworben.

Im Jahr 2000 wurde ein europaweiter Wettbewerb ausgelobt an dem sich mehrere hundert Architekten aus dem In- und Ausland beteiligten. Der Wiener Architekt Johann Überlackner erhielt den 1. Preis für einen Wettbewerbsentwurf, der geprägt ist von viel Grün und natürlichem Licht.

Der Entwurf wurde nach ersten Schätzungen, die deutlich über dem vorgegebenen Kostenrahmen lagen, überarbeitet und unter der Leitung des Staatlichen Bauamts Regensburg vom Büro werkraum-architekten aus Fürstenfeldbruck zur Ausführungsreife gebracht. Die Landschaftsplanung übernahm das Büro FreiRaumArchitekten aus Regensburg.
Im April 2002 wurde das Bauvorhaben durch den Bayerischen Landtag mit einem Kostenrahmen von 32,6 Millionen Euro genehmigt. Dieser Kostenrahmen wurde bei der Bauausführung nicht überschritten.
Nach Beendigung des Ausschreibungsverfahrens konnte im Juni 2003 mit den Bauarbeiten begonnen werden.

Im Juli 2003 erfolgte die Grundsteinlegung durch den Finanzpräsidenten Herbert Scheidel.

Die Gründung gestaltete sich wegen des zerklüfteten Untergrunds schwierig. Die dadurch resultierenden Verzögerungen konnten aber schon bald wettgemacht werden.

Am 8. Oktober 2004 wurde Richtfest gefeiert, zu dem Staatsekretär Meyer zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft begrüßen konnte.

Der Innenausbau verlief in der Folge planmäßig, so dass das Gebäude mit seinen 8.200 m² Hauptnutzfläche Mitte Januar 2006 vom Staatlichen Bauamt Regensburg an das Finanzamt übergeben werden konnte.

Anfang 2006 erlebte die Stadt Regensburg den wohl größten Umzug ihrer Geschichte. 480 Arbeitsplätze wurden aus den bisherigen 7 Dienstgebäuden im neuen Finanzamtsgebäude zusammengeführt. 4250 m² Umzugsgut wurden innerhalb einer Rekordzeit von 3 Tagen unter Einsatz von ca. 100 Speditionsmitarbeitern und 15 Lkw umgezogen. Allein der Aktenbestand belief sich auf ca. 10.000 laufende Meter.

Seit 28.01.2006 sind alle Mitarbeiter des Finanzamts Regensburg wieder unter einem Dach vereint.

Die bisherigen staatseigenen Gebäude an der Landshuter Straße und der Obermünsterstraße werden künftig von der Universität Regensburg bzw. dem Staatlichen Rechnungsprüfungsamt Regensburg genutzt.

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