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Kunst im Finanzamt

Pfaffenhofener Kurier vom 18.10.2019

Eine rekordverdächtige Kunstschau

Pfaffenhofen (PK) Im "größten Pfaffenhofener Kulturtempel", dem Finanzamt, startete am Mittwochabend die 61. Ausstellung unter dem Titel "Kunst im Amt". Und das ist eine der größten Kunstschauen, die je dort zu sehen war. Insgesamt 61 Künstler stellen 149 Werke aus. Als Kurator initiiert hat die Ausstellung der Münchner Künstler Serio Digitalino, dem die Leiterin des Amtes, Eva Ehrensberger, und ihr Stellvertreter Franz Peter dafür dankten.

Vielfältig: 149 Werke von 61 Künstlern sind bei der aktuellen Ausstellung im Finanzamt zu sehen.

Vielfältig: 149 Werke von 61 Künstlern sind bei der aktuellen Ausstellung im Finanzamt zu sehen. Bild: Kollmeyer

Digitalino engagiert sich unter anderem in drei Kunstvereinen: der Ateliergruppe 27 Germering, dem BBK Oberbayern Nord & Ingolstadt und dem VBK Oberbayern der Gewerkschaft verdi. Anfang 2018 hatte er die Idee, eine große Kunstausstellung auf die Beine zu stellen und Mitglieder aus allen drei Vereinen zusammenzufassen. Nachdem die Idee beim stellvertretenden Leiter des Amtes, Franz Peter, der seit vielen Jahren die Ausstellungen in der Behörde organisiert, auf fruchtbaren Boden fiel, rief Digitalino mit den Vorständen seiner Kunstvereine interessierte Mitglieder zum Mitmachen auf und der Erfolg dieser Zusammenstellung unterschiedlichster Künstler und Kunststile gab ihm recht.

Der Andrang bei der Vernissage am Mittwoch war groß. Die anwesenden Künstler stellten sich und ihre Arbeit kurz vor. Laudator des Abends war Hellmuth Inderwies, der frühere Kulturreferent im Stadtrat, der in seiner Rede die wunderbaren Räume, das Ambiente und das Engagement der kunstinteressierten Finanzamtsmitarbeiter lobte. "Man muss Fan dieses Hauses werden, wenn man es noch nicht ist. Kunst braucht Öffentlichkeit und die Öffentlichkeit braucht Kunst", so Inderwies. Nicht nur München leuchte, sondern auch das Finanzamt Pfaffenhofen, da Serio Digitalino es geschafft habe, viele disharmonische Lichter zum Leuchten zu bringen. Er habe sozusagen eine Brücke zwischen den verschiedenen Organisationen geschlagen, so wie ein von ihm ausgestelltes Objekt betitelt sei. Die 61. Kunstausstellung sei von außerordentlicher Vielfalt mit nicht einheitlicher Stilrichtung. Kunst sei aus ihrem Elfenbeinturm herausgekommen. Sie verstehe sich nicht mehr als Diener eines Herrn. Das sei in den früheren Jahrhunderten ganz anders gewesen, so Inderwies, da habe es eindeutige Stilrichtungen gegeben. Kunst brauche die Kommunikation mit der Gesellschaft, erklärte er. Dabei bedauerte Inderwies, dass es in der kunst- und museumsarmen "lebenswertesten Kleinstadt der Welt" immer noch zu wenig Ausstellungs-Möglichkeiten für Künstler gebe. Inderwies ging auch auf einzelne Werke verschiedener Aussteller ein und würdigte die unterschiedliche Thematik und Technik der Exponate, nicht nur der ausgestellten Bilder, sondern auch der verschiedenen Skulpturen. Die Ausstellung auf allen Etagen des Finanzamtes ist jederzeit während der Öffnungszeiten, aber bei telefonischer Anmeldung auch außerhalb dieser Zeiten bis zum 30. Dezember zu sehen. Viele Besucher der Vernissage nutzten die Gelegenheit einzeln oder in kleinen Gruppen durch die Gänge zu schlendern und die ausgestellten Werke zu betrachten, um dann später beim von Finanzamtsmitarbeitern vorbereiteten Buffet darüber zu diskutieren.

Wolfgang Kollmeyer

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