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06.03.2015 - Passauer Neue Presse

Amtsschimmel und Landschaften

von Theresia Wildfeuer

Ausstellungseröffnung
Die Jubiläumsausstellung "50 x 50" eröffneten Finanzamtsleiter Manfred Ziga (v.l.), Hubert Huber vom BBK Niederbayern, Landrat Franz Meyer und Organisator Michael Veit − Foto: Wildfeuer

"Amtsschimmel" oder "Wasser", die neue Generation 50 plus und ein einsames Haus am Lusen – die Künstler der Jubiläumsausstellung "50 x 50", die derzeit im Servicezentrum des Finanzamts Passau zu sehen ist, haben sich von Natur und Gesellschaft inspirieren lassen. Die neue Schau beeindruckt durch ihre große Vielfalt. 25 Künstler, darunter bekannte Namen wie Waltraud Danzig, Sylvia Gnatz, Petronilla Hohenwarter und Rosemarie Wurm oder Herbert Muckenschnabl, Erik Limmer, Franz Zanella, Hubert Huber, Rupert Berndl und Mike Mischkowski gestalten die 50. Ausstellung der Reihe "Kunst im Finanzamt" mit, die Manfred Ziga vor 50 Vernissage-Gästen eröffnete.

Malerei, Zeichnung, Radierung, Monotypie und Lithographie oder Textiles – die Arbeiten der Künstler entstanden auf ganz unterschiedliche Weise. Noch vielfältiger als die Techniken sind die Motive, die Natur und Porträts, Stadt und Land zeigen oder bis hin zu einem erotischen Schuh reichen. Sie drücken Gefühle und Stimmungen aus, erzählen von Liebe, einer schönen Erinnerung. Mit Fritz Kapfhammer ist auch ein Schüler der K-Schule vertreten.

Die 50 sei eine magische Ziffer für das Finanzamt Passau, fand Ziga. Am 28. Oktober 2013 habe es seinen 50. Geburtstag gefeiert. Nun gebe es die 50. Kunstausstellung. Ausgerechnet "Urlaubslaune im Finanzamt" habe der Titel der ersten Schau des Projekts "Kunst im Finanzamt" gelautet, das mit der Eröffnung des Servicezentrums 2001 startete. Die Behörde biete damit eine besondere Dienstleistung, ermögliche heimischen Künstlern sowie Kunstschaffenden aus Tschechien und Österreich, Heimen und Schulen in dreimonatigem Rhythmus sich zu präsentieren. Zu den Höhepunkten zählte er die 30. Ausstellung mit drei Künstlern aus drei Ländern.

25 der 49 ausstellenden Künstler und Institutionen beteiligten sich mit einer Arbeit im Format 50 x 50 an der Jubiläumsschau, sagte Ziga. Das gleichnamige Motto stamme von Hubert Huber. Mit den vielfältigen Bildern würden die bisherigen Ausstellungen nochmals erlebbar. Ziga betonte das Engagement der langjährigen Geschäftsstellenleiterin Roswitha Blab.

Landrat Franz Meyer würdigte die Offenheit des Finanzamts Passau und seines Leiters, Künstlern der Region die Tür zu öffnen. Eine Kunstausstelllung im Sitz der Steuerverwaltung sei nicht alltäglich. Es spreche für den hohen Anspruch des Amts, zum Jubiläum eine Sonderschau unter der künstlerischen Leitung des BBK Niederbayern zu organisieren. Kulturpreisträger Hubert Huber habe ein Konzept entwickelt, das Künstler und Institutionen zusammenführt.

Kunst im öffentlichen Raum sei "Kunst für alle", sagte der Landrat. Eine Behörde sei bestens geeignet, bildende Kunst zu vermitteln. Hier könne man Menschen erreichen, die nicht so oft den Weg in ein Museum finden. "Ohne das Finanzamt gäbe es keine professionellen Künstler", sagte Hubert Huber vom BBK Niederbayern: Erst wenn das Finanzamt sie anerkennt, dürften sie sich so bezeichnen. Künstler müssten dem Finanzamt gegenüber auch nachweisen, dass sie mit ihrer Kunst Geld verdienen und nicht nur einem Hobby frönen. Huber zollte Stadt und Landkreis Lob. In der Zeit, in der er BBK-Bundeschef war, habe man in ganz Deutschland Kulturfördermittel gestrichen. Stadt und Landkreis Passau richteten dagegen Kulturreferate ein.

Die Ausstellung ist im Finanzamt Passau in der Innstraße 36 bis 26. Juni Montag von 7.30 bis 15 Uhr, Dienstag von 7.30 bis 14 Uhr, Mittwoch und Freitag von 7.30 bis 12 Uhr und Donnerstag von 7.30 bis 17 Uhr zu sehen.

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