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20.01.2015 - Passauer Neue Presse

Die Milliarde ist geknackt

Finanzamt toppt 2014 die bisherige Rekordmarke bei Steuereinnahmen

Exakt 1.029.088.509,74 Euro sprudelten im vergangenen Jahr in die Kassen des Finanzamts Passau mit den Außenstellen Bad Griesbach und Vilshofen. Die bisherige Rekordmarke aus 2013 wurde damit um weitere 63 Millionen Euro übertroffen. Für den Einzugsbereich der Passauer Steuerbehörde errechnet sich insgesamt eine Steigerung um erneut 6,5 nach 7,1 Prozent im Vorjahr. Das Aufkommen liegt damit sogar über dem Bayernschnitt von 5,7 Prozent. Somit wird Platz 17 unter den 76 bayerischen Finanzämtern behauptet, Passau liegt in Niederbayern nach Landshut weiterhin deutlich vor Deggendorf und Straubing.

"Seit 2003, dem Jahr meines Dienstantritts in Passau, hat sich das Steueraufkommen von 630,27 Millionen Euro um über 63 Prozent erhöht – ein Zeichen für die großartige Entwicklung unserer Region", resümiert Finanzamtschef Manfred Ziga. "Den Rückgängen bei den Steuereinnahmen durch die Wirtschaftskrise in den Jahren 2008 und 2009 stehen die rasanten Steigerungen der letzten fünf Jahre gegenüber."

Im Jahr 2014 wurden bei allen Steuerarten erhebliche Zuwächse verzeichnet. So erhöhte sich das Aufkommen an der Umsatzsteuer um 33,9 Millionen oder 9,3 Prozent auf nunmehr 399,2 Millionen Euro, ein deutliches Zeichen für den gewachsenen Konsum in der Region. Die zweitgrößte Steuer, die Lohnsteuer, erhöhte sich um 17,1 Millionen oder 5,3 Prozent auf 339,2 Millionen – Ausdruck für den hiesigen robusten Arbeitsmarkt. Die veranlagte Einkommensteuer stieg von 122,2 im Jahr 2013 auf über 152 Millionen Euro, ein Zuwachs von 24,5 Prozent. Sogar bei der Körperschaftsteuer, die im vergangenen Jahr noch einen Rückgang verzeichnen musste, erhöhte sich das Aufkommen um 9 Millionen oder 19,2 Prozent auf nunmehr 55,9 Millionen Euro. Die Grunderwerbsteuer blieb mit 30,2 Millionen Euro in etwa auf den Niveau des Vorjahres.

Behördenleiter Manfred Ziga gibt sich vorsichtig optimistisch: "Die konjunkturellen Aussichten sind weiterhin positiv einzuschätzen, eine weitere Steigerung der Steuereinnahmen ist zu erwarten."

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