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18.10.2014 - Passauer Neue Presse

Kamel mit Rutschbahn und Fische im Blumenmeer

Montessori-Vorschüler zeigen fantasievolle Kinderwelt im Finanzamt

von Theresia Wildfeuer

Ausstellungseröffnung
Geschäftsstellenleiterin Roswitha Blab (l.), Nachfolger Michael Veit und Montessori-Erzieherin Waltraut Janernig laden zur bunten Kinderbilder-Schau ins Finanzamt ein.
– Foto: Wildfeuer

Ein Kamel mit Rutschbahn, Fische im Blumenmeer, abstrakte Farbenspiele und sogar der FC Bayern – eine bunte, verspielte Kinderwelt haben die Vorschulkinder des Montessori-Kindergartens im Sommer im Atelier von Gertie Harking auf Holzbretter gezaubert. Die Arbeiten sind jetzt im Servicezentrum des Finanzamts zu sehen

"Andy" heißt eines der fröhlichen Kindergemälde, das die kleine Malerin auf einem Pony zeigt. Eine Gemeinschaftsarbeit, die als Rätsel entstand, bei dem das Gemalte erraten werden musste, besteht aus bunten Blumen und Häuschen, einem Kamel mit Rutschbahn, Sternen und Käfern. Die Bilder erzählen von der kreativen Lebens- und Traumwelt der Kinder, laden ein, die Fantasie spazieren gehen zu lassen. Sie belegen aber auch, wie viel Freude den Kindern das Arbeiten mit Farben bereitete.

"Farbenspiel" oder "Mischi" lauten die Titel weiterer Komposition. Das Mischen der Farben bereitete einigen Kindern so viel Spaß, dass bei ihren Bildern Braun als Grundton vorherrscht. "Die Kunstwerke wurden mit Liebe gemacht. Die Kinder vergaßen sich durch das große Farbangebot", schilderte Erzieherin Waltraut Janernig. Einige von ihnen malten tiefversunken. Am Ende habe so manches Werk noch bunte Regentropfen in Form von Farbspritzern erhalten. Die kleinen Künstler experimentierten mit großer Freude. "Punkti di Punkti" heißt eine Kreation in Punkttechnik.

Die Erzieherin betonte das Engagement von Gertie Harking, die den Kindern ihr Atelier in der Theresienstraße jedes Jahr zur Verfügung stellt und sie einlädt, nach Herzenslust zu malen. Die Kinder spürten, dass Gertie Harking mit ihrer Kunst lebt. Sie nähmen die künstlerische Atmosphäre auf und ließen sich von ihr inspirieren. Auch unsichere Kinder würden sich mehr zutrauen. Der Raum spreche für sich und passe zur Montessori-Pädagogik, in der die vorbereitete Umgebung eine zentrale Rolle spielt. Der Atelierbesuch sei ein Geschenk und Abschiedsausflug für die Schulanfänger gewesen.

"Es ist erstaunlich, was Kinder in diesem Alter für einen Farbsinn entwickeln", sagte Zweigstellenleiterin Roswitha Blab bei der Ausstellungseröffnung. Die Bilder seien ein Kontrastprogramm zu den letzten Präsentationen im Rahmen der Reihe "Kunst im Finanzamt". Die Initiative, Bilder aus dem Motessori-Kindergarten zu zeigen, sei von einer Kollegin gekommen. Der Kunstraum im Finanzamt stehe "für alle offen", sagt die Chefin, die ins Finanzamt Grafenau wechselt. Auch Nachfolger Michael Veit sieht begnadete Maler unter den jungen Ausstellern. "Die Ausstellung macht das Amt bunt und nahbarer", fand der Finanzer.

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