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28.07.2012 - Passauer Neue Presse

Steuereinnahmen steigen weiter an

Passau. Mit einem Aufkommen von knapp 420 Millionen Euro an Steuern und Nebenleistungen meldet Finanzamtschef Manfred Ziga das beste Halbjahres-Ergebnis seit seinem Amtsantritt 2003. Dies bedeutet für den Einzugsbereich des Finanzamts Passau mit seinen Außenstellen Vilshofen und Bad Griesbach eine Steigerung um 1,4 Prozent im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres.

Insgesamt habe sich damit der rasante prozentuale Anstieg des vergangenen Jahres nach einem Einnahmerückgang zu Beginn des laufenden Jahres wieder stabilisiert. "Wohl auch deshalb, weil nach einer Phase der konjunkturellen Erholung wieder ein hohes Niveau bei Aufträgen und Beschäftigung erreicht ist", analysiert Ziga. Bayernweit sei das Steueraufkommen im gleichen Zeitraum um 2,7 Prozent angewachsen.

Während die Lohnsteuereinnahmen mit 139,4 Millionen Euro (plus 5,6 Millionen oder 4,2 Prozent), der Solidaritätszuschlag mit 11,2 Millionen Euro (plus 0,5 Millionen/4,7 Prozent), die veranlagte Einkommensteuer mit 45,7 Millionen Euro (plus 3,7 Millionen/8,8 Prozent) sowie die Abgeltungssteuer auf Zins- und Veräußerungserträge mit 7,6 Millionen Euro (plus 1,5 Millionen/25,1 Prozent) zum Teil kräftig angestiegen sind, mussten beim Umsatzsteueraufkommen (152 Millionen Euro/minus 3,3 Prozent) und der Grunderwerbsteuer (13 Millionen Euro/minus 5,1 Prozent) Rückgänge verzeichnet werden, meldet das Finanzamt.

Körperschafts- und Kraftfahrzeugsteuereinnahmen stagnieren im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bei 31 bzw. 16 Millionen Euro. Nahezu unverändert zeigt sich auch der Zufluss an steuerlichen Nebenleistungen wie Gebühren, Geldstrafen, Säumnis- und Verspätungszuschlägen mit insgesamt knapp 1 Million Euro.

"Aktuell gehe ich von keinem Einbruch der Steuereinnahmen aus", ist sich Ziga sicher. "Ob wir die Rekordeinnahmen des vergangenen Jahres mit 874 Millionen Euro aber nochmals steigern können, hängt vor allem von der weiteren konjunkturellen Entwicklung ab".
-red

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