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21.01.2012 - Passauer Neue Presse

Steuereinnahmen erreichen Rekordwert: 874 Millionen Euro

Alte Rekordmarke aus 2007 geknackt - Bayernweit Platz 17

Ein Rekordergebnis meldet Finanzamtsleiter Manfred Ziga bei den Steuereinnahmen des Jahres 2011: Das Gesamtsteueraufkommen des Finanzamts Passau mit den Außenstellen Vilshofen und Bad Griesbach erreichte über 874 Millionen Euro. Damit wurde sogar die bisherige Bestmarke von 791 Millionen Euro aus dem Jahr 2007 um 83 Millionen Euro übertroffen.

Gingen die Steuereinnahmen in den Jahren 2008 bis 2010 insbesondere aufgrund der Wirtschaftskrise zurück, so ist jetzt laut Ziga ein deutlicher Zuwachs festzustellen. Gegenüber dem Jahr 2010 stiegen die Einnahmen um über 105 Millionen Euro oder 13,7 Prozent. "Die Steigerung der Steuereinnahmen spiegelt die Erholung der regionalen Wirtschaft wider", betont Ziga. Das Finanzamt Passau mit den beiden Außenstellen konnte sich erneut um zwei Plätze auf Rang 17 von insgesamt 76 bayerischen Finanzämtern verbessern und erbringt etwas über 1 Prozent am Gesamtsteueraufkommen Bayerns.

Besonders erfreulich stellt sich die Entwicklung der beiden aufkommensstärksten Steuern dar, der Umsatzsteuer und der Lohnsteuer. Bei der Umsatzsteuer erfolgte die betragsmäßig stärkste Steigerung mit 41,6 Millionen Euro auf 341,55 Millionen Euro, also ein Plus von rund 13,9 Prozent. Aber auch die Steigerung beim Lohnsteueraufkommen kann sich sehen lassen. Betrug das Lohnsteueraufkommen 2010 noch 266,47 Millionen Euro, so waren es 2011 291,83 Millionen Euro. Diese enorme Steigerung macht deutlich, dass es wieder erheblich mehr sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse gibt - ein Signal für die Erholung der Wirtschaft.

Die prozentual stärkste Steigerung der Steuereinnahmen ist bei der Körperschaftsteuer mit gut 52,6 Prozent zu verzeichnen. Das Körperschaftsteueraufkommen stieg auf 52,28 Millionen Euro. Damit setzt sich der Trend des Vorjahres 2010 fort. Im Vorjahr hatte es sogar eine Steigerung um 72 Prozent gegeben.

Auch die veranlagte Einkommensteuer nahm um 23,4 Prozent zu und stieg auf 89,1 Millionen Euro.

Leichte Einbußen gab es hingegen bei der Abgeltungsteuer. Das Aufkommen sank 2011 um rund 4,3 Prozent auf 9,69 Millionen Euro. Bei der zum 01. Januar 2009 eingeführten Abgeltungsteuer handelt es sich um eine Kapitalertragsteuer mit Abgeltungswirkung. Mit dem Absinken der Einnahmen setzt sich der Negativtrend aus dem Jahr 2010 fort. Grund dafür dürfte insbesondere der allgemein niedrige Guthabenzins sein, vermutet Ziga.

Zu einer Prognose für das Jahr 2012 ließ sich der Finanzamtschef nicht verleiten, "dazu hängt die wirtschaftliche Entwicklung von zu vielen Fragezeichen ab."

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