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Geschichte des Amtes

Seit über 160 Jahren ist Amorbach Sitz der Steuer- und Finanzbehörde

Geschichte Finanzamt

Die Finanzbehörde in Amorbach kann auf eine lange Steuer- und Finanzgeschichte zurückblicken. Am 30. Juli 1849 wurde durch Bekanntmachung des damaligen Königs Maximilian des Zweiten von Bayern das bereits bestehende Rentamt Klingenberg in die beiden Rentämter Klingenberg und Amorbach aufgeteilt: Die Geburtsstunde der Finanzbehörde Amorbach.

Die Begründung war bereits damals erstaunlich, denn neben der "großen räumlichen Ausdehnung des Amtsbezirkes" wurde auch die "künftig voraussichtlich stark anwachsende Geschäftslast" genannt. Offensichtlich war das Schlagwort "Bürgernähe" auch vor 160 Jahren schon ein Thema.

Die Unterbringung des Rentamts Amorbach erfolgte zunächst in Amorbach im vormaligen Fürstlichen Leiningenschen Rentamtsgebäude (Zehntscheuer) sowie in Miltenberg im ehemaligen Marstallgebäude am Fuß des Schloßbergs. Erst im Jahr 1912 wurde in Amorbach in der Schneeberger Straße ein dreistöckiger Neubau bezogen, in dem auch heute noch das Finanzamt untergebracht ist.

Interessant ist nach heutigen Maßstäben die damalige Nutzung des Gebäudes: Lediglich sechs Büroräume, zwei Registraturräume und ein Sitzungszimmer (sämtliche im ersten Stock) dienten unmittelbar dienstlichen Belangen. Im Erdgeschoß befand sich dagegen die Wohnung des Amtsdieners und im zweiten Obergeschoß die Wohnung des Finanzamtsvorstehers. Heute werden sowohl das Hauptgebäude als auch das ehemalige Forstamt und das ehemalige Volksschulhaus vollständig dienstlich genutzt.

Am 1. Oktober 1919 wurde aufgrund der neuen Verfassungslage das bis dahin bayerische Rentamt Amorbach umgewandelt, nunmehr Behörde der Reichsfinanzverwaltung. Am 13. Juli 1943 wurde das Finanzamt Klingenberg aufgelöst und mit dem Bezirk des Finanzamts Amorbach zusammengelegt. Zum Ende des Zweiten Weltkriegs besetzten am 30. März 1945 amerikanische Truppen die Stadt Amorbach und quartierten sich vom 4. April bis 17. Mai im Amtsgebäude ein. Die Vorsteherwohnung hielten sie bis zum 20. Februar 1946 besetzt. Die Nachkriegszeit war für die Finanzbehörde geprägt durch einen stetigen Aufgabenzuwachs und auch durch einen erheblichen Zuwachs an Räumlichkeiten.

Die Jahre 1972 und 1973 brachten mit der Kreis- und Gebietsreform erneut eine erhebliche Veränderung. Als Ausgleich für die Verlegung des Landratsamtes des neuen Landkreises nach Miltenberg erhielt Obernburg den Finanzamtssitz und die Dienststelle Amorbach wurde zur Außenstelle umgestuft. Gleichwohl ist bis heute aus organisatorischen Gründen die Mehrzahl der Beschäftigten in Amorbach untergebracht. Dies gilt auch für den Dienststellenleiter und diverse Zentralabteilungen (Rechtsbehelfsbearbeitung, Vollstreckung, Umsatzsteuervoranmeldung).

Zum 01.07.2001 wurden an den Dienststellen in Obernburg und Amorbach Servicezentren eingerichtet. Für die Steuerbürgerinnen und Steuerbürger, die ihre Steuererklärung persönlich beim Finanzamt abgeben, soll sich dadurch die Abwicklung ihres Steuerfalls leichter und unbürokratischer gestalten. Ein Schritt zu noch mehr Kundenfreundlichkeit, auch durch deutlich verlängerte Öffnungszeiten.
In den letzten Jahren hat die bayerische Steuerverwaltung auch die elektronische Steuererklärung (ELSTER) sowie die Internetangebote für Steuerbürgerinnen und -bürger permanent ausgebaut.

In den Dienststellen Amorbach und Obernburg sind derzeit insgesamt 122 Mitarbeiter (einschließlich der Kräfte in Ausbildung) beschäftigt. Unter Berücksichtigung des hohen Anteils teilzeitbeschäftigter Kräfte entspricht dies knapp 90 Vollzeitmitarbeiterinnen und -mitarbeitern.

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