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Geschichte des Amtes

Am 01.10.1808 wurde für den Stadtbezirk Nürnberg das königlich bayerische Rentamt Nürnberg errichtet. In Folge der Aufwärtsentwicklung der Stadt wurde mit Wirkung vom 01.10.1866 das Rentamt in zwei Ämter, Nürnberg I und II aufgeteilt, die in der Karolinenstraße untergebracht waren. Im Jahre 1900 erfolgte der Umzug in einen Neubau in der Sandstraße. Am 01.07.1903 wurde in Nürnberg ein weiteres Rentamt, das Rentamt III errichtet.

Dem Rentamt Nürnberg II. aus dem später das Finanzamt Nürnberg-Nord hervorging, oblag ab 01.07.1903 die Verwaltung der Einkommen- und Kapitalrentensteuer für den ganzen Stadt- und Landbezirk, sowie der sich aus diesen Steuern errechneten Kreis- und Gemeindeumlagen. Damals war das Amt mit insgesamt 34 Beamten besetzt.

Im Jahre 1911 war in Folge einer Reform der Bayerischen Real- und Personalsteuern eine Neueinteilung der Rentamtsbezirke nötig. Von diesem Zeitpunkt ab hatte das Rentamt Nürnberg II die Verwaltung der Einkommen-, Kapitalrenten- und Gewerbesteuern nebst den Kreis- und Gemeindeumlagen für folgenden Bezirk:

Die gesamte Altstadt innerhalb der Ringmauern, außerhalb dieser den gesamten Stadtteil nördlich der Pegnitz, südlich dieser die Steuergemeinde Mögeldorf, den Landbezirk, sämtliche Vereine des bürgerlichen Rechts und sämtliche im gesamten Stadtgebiet ansässigen Architekten, Ärzte, Ingenieure, Künstler, Notare, Offiziere, Rechts- und Patentanwälte, Zahnärzte, Zahntechniker.

Der Landbezirk bestand damals aus aus den 8 politischen Gemeinden Almoshof, Lohe, Schnepfenreuth, Zerzabelshof, Ziegelstein, Laufamholz mit Unterbürg, Schwaig und Stein mit Unterweihersbusch und Neudeutenbach. Die ersten sechs dieser Gemeinden wurden später - in den Jahren 1923-1930 - eingemeindet und gehören heute zum Amtsbezirk des Finanzamts Nürnberg Nord. In den gleichen Jahren wurden vom Amtsbezirk Fürth die politischen Gemeinden Höfles und Buch, vom Amtsbezirk Erlangen die politische Gemeinde Kraftshof in den Stadtbezirk einbezogen und dem Bezirk des Amtes zugeteilt.

Das Amt war Anfang des Jahres 1912 mit 47 Beamten besetzt und hatte etwa 60.000 Steuerpflichtige zu betreuen.

Nach dem 1. Weltkrieg gingen am 01.04.1920 die Finanzverwaltungen der einzelnen Bundesstaaten auf das Reich über, die Reichsfinanzverwaltung wurde aufgebaut. Die bayerischen Finanzbehörden wurden zu Reichsbehörden und die bayr. Rentämter hießen von nun ab Finanzämter. Als vorgesetzte Dienststelle wurde das Landesfinanzamt Nürnberg geschaffen.

Die fortwährende Vergrößerung der Stadt machte am 01.04.1928 die Schaffung eines weiteren Finanzamts nötig, das aus den Amtsteilen der Finanzämter Nürnberg I und II gebildet wurde. Das Finanzamt Nürnberg II gab den Teil südlich der Pegnitz ab. Gleichzeitig erhielten die Nürnberger Finanzämter neue Bezeichnungen. Aus dem Rentamt Nürnberg II wurde das Finanzamt Nürnberg-Nord.

Wegen der beengten Raumverhältnisse wurde 1936 der Bau eines neuen Dienstgebäudes in der Kobergerstraße für das Finanzamt Nürnberg-Nord angeordnet. Der Neubau wurde im Februar 1938 bezogen. Die freigewordenen Räume in der Sandstraße wurden zwischen den Finanzämtern Nürnberg-Ost und Nürnberg-West verteilt.

Nach der Gründung des Freistaates Bayern wurden die vier bestehenden Finanzämter als bayerische Landesbehörden fortgeführt.

Wegen Einsturzgefahr des Dienstgebäudes in der Kobergerstraße mußte das Finanzamt im November 1988 für eine Übergangszeit in die ehemaligen Fabrikgebäude der Firma Staedler in der Rückertstraße 14 umziehen. Im April 1989 erfolgte dann der endgültige Umzug in das angemietete ehemalige Verwaltungsgebäude der Firma Staedler im Kirchenweg 10.
Im Oktober 1993 wurde das Gebäude im Kirchenweg vom Freistaat Bayern erworben und das Gebäude in der Kobergerstraße abgerissen.

Ende 1993 wurde der Anbau in der Rückertstraße bezugsfertig. Im Januar 1994 erfolgte der Umzug der Betriebsprüfung aus den ausgelagerten Räumen in der Kobergerstraße in die neuen Räume- Der Anbau war zunächst nur angemietet und wurde erst zum 01.01.2000 vom Freistaat Bayern erworben.

Zur Zeit hat das Finanzamt Nürnberg-Nord ca. 210 Bearbeiter, die etwa 67.200 Steuerpflichtige betreuen.

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