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Baustart für Großprojekt 2024 realistisch
Quelle: Fränkische Landeszeitung vom 24.09.2021

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Quelle: Fränkische Landeszeitung vom 29.07.2021

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25./26.11.2006 (Bericht der FLZ)

Landesfinanzschule geht Arbeit nicht aus: Fortbildung von Finanzbeamten wird wichtiger

Staatssekretär erwartet neue Steuergesetze

52 Absolventen „Minijahrgang“ – Bestes durchschnittliches Prüfungsresultat seit zehn Jahren

ANSBACH (ubr) – 52 erfolgreiche Absolventen des Prüfungsjahrganges 2006 an der Landesfinanzschule (LFS) in Ansbach wurden gestern bei der Abschlussfeier verabschiedet. In seiner Festrede sagte Finanzstaatssekretär Franz Meyer, angesichts einer Fülle kommender neuer Steuergesetze sei eine gezielte Nutzung von Fortbildungsangeboten unerlässlich.

Nicht nur im Hinblick auf die neuen Steuergesetze werde die Anpassungsfähigkeit der Absolventen der LFS Ansbach gefragt sein, betonte er. Die Steuerverwaltung insgesamt sei in einem Wandel begriffen. Um dabei die Leistungsfähigkeit der Finanzämter zu erhalten, müssten das Personal ebenso wie die Sachmittel optimal und effizient eingesetzt werden. Die Zahl der Beschäftigten werde dabei nicht wachsen, so dass der Einsatz modernster Informations- und Kommunikationstechnik zwingend erforderlich sei, meinte der Finanzstaatssekretär.

Meyer nannte in diesem Zusammenhang die Einführung der elektronischen Steuerermittlung einen Meilenstein. Über 95 Prozent der Lohnsteueranmeldungen und 80 Prozent der Umsatzsteueranmeldungen würden inzwischen elektronisch übermittelt. Ziel sei auch, den bisher als unbefriedigend geltenden Anteil von zwölf Prozent elektronischer Einkommenssteuererklärungen deutlich zu erhöhen. Denn eine weitere Absicht der Finanzverwaltung sei es, durch die maschinelle Bearbeitung einfacher und risikoarmer Fälle Personalkapazitäten freizusetzen: nämlich für die Prüfung riskanter Fälle, für Steuerfahndung und Betriebsprüfungen.

Der Leiter der „Landesfinanzschule Bayern“ in Ansbach, Herbert Bürner, sprach angesichts der heuer 57 zur Prüfung angetretenen jungen Leute von einem „Minijahrgang“, nachdem es im Vorjahr 250 Prüflinge waren. Bei dem Jahrgang 2006 handle es sich jedoch um einen auf einem besonders tragfähigen Fundament. Die 52 erfolgreichen Absolventen hätten das beste durchschnittliche Prüfungsergebnis der vergangenen zehn Jahre erzielt, sagte der Schulleiter.
Bürner zitierte aus einem internen Informationssystem Einträge junger Steuersekretäre, die nach der Prüfung in Ansbach vor einigen Wochen ihre Stellen angetreten haben. Die Zuversicht und der Optimismus, der aus diesen Einträgen im Forum spreche, hätten ihren guten Grund nicht zuletzt in einer soliden Ausbildung, so Bürner.  

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