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Pressespiegel

Baustart für Großprojekt 2024 realistisch
Quelle: Fränkische Landeszeitung vom 24.09.2021

65 Millionen-Euro-Projekt abgeschlossen
Quelle: Fränkische Landeszeitung vom 29.07.2021

Vollständiger Pressespiegel

Hauptinhaltsbereich

Größter Beherbergungsbetrieb in der Region

"Bericht der FLZ vom 18.04.2005"

Rund 250 Interessierte besichtigten am „Tag der offenen Tür“ die Landesfinanzschule in Ansbach

Mehr als 60 000 Übernachtungen im Jahr – Zentrale Ausbildung für Beamte im Mittleren Dienst

ANSBACH (ab) – „Tag der offenen Tür“ beim „größten Beherbergungsbetrieb“ in der Region: Rund 250 Besucher nutzten jetzt die Gelegenheit, das fast sieben Hektar große Areal der Landesfinanzschule am Beckenweiher in Ansbach zu besichtigen. In dem Gebäudekomplex gibt es neben den Schulungsräumen 340 Einzelzimmer für Übernachtungsgäste.

Eigentlich werde jedes Jahr ein „Tag der offenen Tür“ abgehalten, sagte Herbert Bürner, der die Landesfinanzschule leitet. Denn alljährlich werde den Auszubildenden für den mittleren Dienst in der bayerischen Finanz- und Steuerverwaltung und ihren Eltern die Bildungseinrichtung vorgestellt. Doch jetzt habe sich die Schulleitung entschlossen, die gesamte Bevölkerung dazu einzuladen.

In diesem Jahr lägen rund 150 Bewerbungen für einen Ausbildungsplatz vor, sagte der Leitende Regierungsdirektor. Es würden aber nur 50 Jugendliche mit mittlerer Reife eingestellt. Die Ausbildung dauert zwei Jahre und wird im dualen System durchgeführt – zum einen in den einzelnen Finanzämtern vor Ort und zum anderen zentral für ganz Bayern in der Ansbacher Landesfinanzschule.

Neben den Kursen zur Ausbildung gibt es in der Landesfinanzschule auch Lehrgänge, bei denen sich Mitarbeiter aller Laufbahnen in der Finanz- und Steuerverwaltung weiterbilden können. Seit dem Bau der Schule im Jahr 1983 wurden hier laut Bürners Aussage 19 Millionen Euro investiert. Da die Kapazitäten aber nicht ausreichen, sind derzeit einige Teile der Schule ausgelagert, beispielsweise nach Dinkelsbühl. Ein neuer Bettentrakt mit Hörsälen für 8,6 Millionen Euro sei geplant, liege aufgrund der Sparpolitik des Freistaates aber auf Eis.

Zu einem der größten Beherbergungsbetriebe der Region werde die Ansbacher Landesfinanzschule mit ihren rund 50 Mitarbeitern (unter ihnen rund 15 Dozenten), weil man hier jedes Jahr mehr als 60 000 Übernachtungen zähle, sagte Bürner. Gleichwohl biete man die Unterkünfte nicht auf dem freien Markt an. Nur dann, wenn andere Behörden oder karitative Organisationen anfragten, würden die Zimmer auch vermietet.

Angebot wird wiederholt

Nach Schätzung von Herbert Bürner kamen am Samstag zum „Tag der offenen Tür“ etwa 150 Jugendliche, die sich um einen Ausbildungsplatz beworben haben, mit ihren Eltern. Darüber hinaus hätten sich ungefähr 100 Bürger für diese staatliche Einrichtung interessiert. In Zukunft solle der „Tag der offenen Tür“ in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden, aber nicht jedes Jahr.

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