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Dienstgebäude

Finanzamt Kelheim
Klosterstraße 1
93309 Kelheim
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Öffnungszeiten Servicezentrum

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Dienstag: 8.00 - 12.00 Uhr
Mittwoch: 8.00 - 12.00 Uhr
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Geschichte

Kelheim war die erste Residenzstadt der bayer. Herzöge aus dem Geschlecht der Wittelsbacher und von alters her Sitz eines Land- und Pflegegerichts. Der Amtssitz und die Wohnung des Mautners und Kastenwahrers befanden sich in der Mitte des 18. Jahrhunderts in unmittelbarer Nachbarschaft des Herzogkastens, in dem sich heute das archäologische Museum befindet. Als im Jahre 1802 in Bayern ein Organisationsedikt die Finanz- und Steuergeschäfte den Rentämtern zuwies, wurde auch in Kelheim ein kurfürstliches Rentamt errichtet. Der Amtsbezirk umfasste damals ein Gebiet, das von Abbach bis Hienheim und von Viehhausen bis Offenstetten reichte. Das Rentamt war der Finanzdirektion des Regen-Kreises mit dem Sitz in Regensburg, später der Kammer der Finanzen der Regierung von Niederbayern in Landshut, unterstellt.

Der Rentbeamte erhielt im Jahre 1820 Dienstbezüge von jährlich 1600 fl, 36 Klafter Holz, freie Dienstwohnung und eineinhalb vom Hundert der Bruttoeinnahmen. Wegen der ausgedehnten Forsten im Bezirk war der Anfall von Holzgeldern beträchtlich und die Stelle des damaligen Rentamtmannes sehr begehrt.

Untergebracht war das erste Rentamt gemeinsam mit dem Land- und Pflegegericht in dem Gebäude C 10 in der jetzigen Donaustraße 20. In den Jahren 1823 - 1827 wurde mitten in der Stadt, in der Altmühlstraße 2 (jetzt Sparkassengebäude) über den Ruinen des alten Stadthofes ein Neubau errichtet, der zuerst gemeinsamer Sitz des Landgerichts und des Rentamts wurde und seit 1864 dem Rentamt allein zur Verfügung stand.

Dieses Gebäude beherbergte bis 1971 die Diensträume des Finanzamts Kelheim, das nach dem 1. Weltkrieg aus dem Rentamt hervorgegangen war.

Die im Zuge der Errichtung der Reichsfinanzverwaltung im Jahre 1919/20 eingetretene Vermehrung der Aufgaben hatte einen erhöhten Personalbedarf zur Folge. Auch durch Umbauten konnten im Finanzamtsgebäude die Bediensteten nur mehr unter großen Schwierigkeiten untergebracht werden. Vom Jahr 1933 an wurden die Raumverhältnisse derart ungünstig, dass an einen Neubau des Finanzamtsgebäudes gedacht wurde. Nachdem 1939 hierfür endlich Mittel zur Verfügung gestellt wurden, verhinderte der Ausbruch des 2. Weltkrieges die Bauausführung.

Bis zum 31.12.1945 umfasste der Finanzamtsbezirk Kelheim 32 Gemeinden und damit nicht den gesamten früheren Landkreis. Der Amtsgerichtsbezirk Abensberg gehörte zum Finanzamtsbezirk Neustadt/Do. Mit Wirkung vom 01.01.1946 wurde das Finanzamt Neustadt aufgelöst und der Amtsgerichtsbezirk Abensberg mit weiteren 22 Gemeinden dem Finanzamtsbezirk Kelheim angegliedert.

Wegen der vorhandenen Raumnot wurden 1968 Verhandlungen eingeleitet, die ein Jahr später zum Ankauf eines neuen Dienstgebäudes führten. Es handelt sich um das ehemalige Landschulheim des Donaugymnasiums Kelheim, das 1959 erbaut wurde und dem Zweckverband Bayer. Landschulheime unterstellt war. Nach den notwendigen Umbauarbeiten konnte das Finanzamtsgebäude, welches sich in der Klosterstraße 1 befindet und vom Stadtzentrum etwa 400 m entfernt im sog. Behördenviertel liegt, im Juni 1971 bezogen werden.

Bei der Gebietsreform zum 01.09.1973 wurde der Amtsbezirk wiederum wesentlich erweitert. Die größten Teile der ehemaligen Landkreise Riedenburg und Mainburg und kleine Teile der Landkreise Regensburg und Mallersdorf wurden mit dem Amtsbezirk vereinigt. Die bauliche Größe des neuen Amtsgebäudes ermöglichte es zunächst, die Dienststellen ohne Schwierigkeiten unterzubringen.

Um den steigenden Raumbedarf decken zu können, wurde im Oktober 2000 das auf der anderen Seite der Klosterstraße gelegene ehemalige Gesundheitsamtsgebäude hinzuerworben, das nach Umbauarbeiten seit Juli  2001 zur Nutzung zur Verfügung steht. Dort ist das Servicezentrum des Finanzamts eingerichtet. Damit soll ein Beitrag zur Bürgerfreundlichkeit der Verwaltung geleistet werden, indem Steuererklärungen angenommen und Anträge auf Lohnsteuerermäßigung entgegengenommen und im Regelfall gleich bearbeitet werden.

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