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Kunst im Finanzamt

In unserem Servicezentrum finden regelmäßig Ausstellungen regionaler Künstler und Themenausstellungen zu Wissenswertem rund um die Finanzverwaltung statt.

Aktuelle Ausstellung: Votivgaben aus St. Corona in Altenkirchen (Beginn: 27.01.10, Dauer: 6 Wochen )

Eggenfeldens Bürgermeister Werner Schießl, sein Trifterner Kollege Walter Czech, Landrätin Bruni Mayer, Finanzamtsleiter Dr. Michael Glükher, Landrat Heinrich Trapp, Kreisarchäologe Dr. Ludwig Greiner und Reinhard Heger, Vizepräsident des Landesamtes für Steuern halten Ausstellungsgegenstände in den Händen

Präsentierten wertvolle Votivgaben: (v. li.) Eggenfeldens Bürgermeister Werner Schießl, sein Trifterner Kollege Walter Czech, Landrätin Bruni Mayer, Finanzamtsleiter Dr. Michael Glükher, Landrat Heinrich Trapp, Kreisarchäologe Dr. Ludwig Greiner und Reinhard Heger, Vizepräsident des Landesamtes für Steuern.


Passauer Neue Presse – Rottaler Anzeiger Ausgabe vom 29.01.2010

Mehr als Paragraphen und Vordrucke

Finanzamt präsentiert Ausstellung über Votivgaben aus dem späten Mittelalter

Eggenfelden. Das Finanzamt öffnet seine Türen nicht nur, damit die Steuerbürger ihren staatlich verordneten Obolus entrichten, sondern auch, um archäologisch bedeutsame Funde, zumeist aus dem Nachbarlandkreis Dingolfing-Landau, bestaunen zu können. so erinnern derzeit im Servicezentrum des Finanzamts die in mehreren Vitrinen gezeigten Votivgaben an die Gläubigkeit der Menschen in der Zeit zwischen 1400 und 1600. Ansprechend gestaltete Schautafeln runden die Ausstellung durch vielerlei Informationen ab.

Dr. Michael Glükher, Leiter des Finanzamtes, betonte in seiner Begrüßungsansprache, dass das Finanzamt mehrmals im Jahr Ausstellungsflächen für Werke der bildenden Kunst zur Verfügung stelle, man sich aber diesmal für das Thema "Archäologie und Kirche" entschieden habe.

Dr. Ludwig Kreiner, Kreisarchäologe am Landratsamt Dingolfing-Landau, stellte vor allem die Votivgaben aus der Kirche St. Corona in Altenkirchen vor. Es sei immer noch nicht ausreichend erforscht, so der Referent, warum die Bürger vor etwa 500 Jahren auf diese Art und Weise die Gaben in die Kirche gebracht hätten. "Die tiefe Gläubigkeit und die Mentalität der Menschen in der damaligen Zeit erklärt wahrscheinlich, dass sie die Gaben entweder als Dank oder als Bitte dargebracht haben", mutmaßt Dr. Ludwig Kreiner. So seien es vor allem die Schutzpatrone und eher unbekannte Heilige gewesen, die wegen der recht irdisch ausgerichteten Glaubensvorstellung des späten Mittelalters - bei der ländlichen Bevölkerung eine besondere Verehrung erfuhren.

Die Tätigkeit im Steuerbereich verglich Reinhard Heger, Vizepräsident des Landesamts für Steuern, mit der Arbeit der Archäologen. Diese würden der Erde gewisse Schätze entlocken, die sie dann in mühevoller Kleinarbeit zu einem wertvollen Ganzen zusammensetzen könnten. Im Steuerwesen müssten, so der Vizechef der bayerischen Finanzämter, Gesetze, Verordnungen, Erlässe, Gerichtsurteile und Ähnliches "verarbeitet" werden, um damit quasi puzzleartig sinnvolle Bescheide erstellen zu können.

"Votivgaben gibt man eigentlich nur, wenn man etwas erleidet", meinte Landrätin Bruni Mayer. Sie hoffe jedoch, dass die "Kunden" des Finanzamtes beim Besuch der Ausstellung nicht den Eindruck bekämen, dass man in der Steuerbehörde "viel erleiden" müsse.

Der Landrat von Dingolfing-Landau, Heinrich Trapp, war fasziniert von den Votivgaben, die aus seinem Landkreis stammen und für kurze Zeit das kulturelle Angebot der Stadt Eggenfelden bedeutend erweitern würden. Nachdenklich fügte er hinzu: "Wir schauen beim Betrachten der Funde in eine Welt hinein, die uns heute gar nicht mehr bewusst ist."

Die Ausstellung über die archäologisch bedeutsamen Votivgaben kann in den kommenden sechs Wochen während der Öffnungszeiten des Finanzamt-Servicezentrums besichtigt werden: Montag und Dienstag 7.30 bis 15 Uhr; Mittwoch 7.30 bis 12 Uhr; Donnerstag 7.30 bis 17 Uhr; Freitag 7.30 bis 12 Uhr.


Wochenblatt – Ausgabe für den Landkreis Rottal-Inn vom 03.02.2010

Votivgaben-Ausstellung im Finanzamt

Eggenfelden. Votivgaben aus der Kirche St. Corona in Altenkirchen bei Frontenhausen sind derzeit in einer Ausstellung im Servicezentrum des Finanzamtes in Eggenfelden zu sehen. Organisiert wurde die Ausstellung von Dr. Ludwig Kreiner, Kreisarchäologe am Landratsamt Dingolfing-Landau. Die Votivgaben, die in Eggenfelden gezeigt werden, sind von hohem historischen Wert, sie stammen aus der Zeit zwischen 1400 und 1600. Das Ungewöhnliche: Es handelt sich um verkleinerte Nachbildungen von Körperteilen Gewidmet wurden sie der Heiligen Corona, die im alten Ägypten einst den Märtyrertod auf besonders brutale Art gestorben sein soll: Ihr Körper wurde in mehrere Teile zerrissen. Seit jeher galt die heute fast in Vergessenheit geratene Heilige als Schutzpatronin der Kranken und Verletzten, die ihr Abbilder der schmerzenden Körperteile brachten.

Geöffnet ist die Ausstellung Montag und Dienstag von 7.30 Uhr bis 15 Uhr, Mittwoch 7.30 Uhr bis 12 Uhr, Donnerstag 7.30 Uhr bis 17 Uhr, Freitag von 7.30 Uhr bis 12 Uhr.

Bisherige Ausstellungen

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