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Finanzamt Dachau
Bürgermeister-Zauner-Ring 2
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Geschichte

Geschichte des Amtsbezirkes

Der Ort Dachau (Dachauua = Siedlung in der lehmigen Au) wurde bereits am 15.08.805 urkundlich erwähnt. Die Grafen von Scheyern, eine Nebenlinie der Wittelsbacher, hatten im Gebiet an Amper und Glonn reichen Grundbesitz. Durch Erbteilung entstand um 1100 die Grafschaft Dachau, während die Hauptlinie Scheyern - Wittelsbach auf Schloss Wittelsbach bei Aichach residierte.
Als der letzte Graf von Dachau, Konrad III., 1182 starb, kauften die Wittelsbacher (Otto I.) den Dachauer Besitz; seitdem gehörte das Dachauer Gebiet zum Stammland der bayerischen Herzöge.
Um 1200 verliehen die bayerischen Herzöge Dachau das Marktrecht, das durch Ludwig den Strengen in den Jahren 1270 und 1280 bestätigt wurde. Deutlichen Ausdruck fand diese Verbundenheit mit dem bayerischen Stammland durch den Bau des Dachauer Schlosses im 16. Jahrhundert an der Stelle des alten Schlosses, dessen Ursprung man im 13. Jahrhundert zu suchen hat.
Bei der verwaltungstechnischen Neuordnung Bayerns zu Anfang des 19. Jahrhunderts kam das Dachauer Gebiet entsprechend seiner historischen Zugehörigkeit zum Isarkreis, aus dem 1838 der Regierungsbezirk Oberbayern entstand.
Dachau, bis in die Zeit vor dem 1. Weltkrieg ein Mittelpunkt für das dahinterliegende Bauernland, dessen Menschenschlag von Ludwig Thoma in seinen großen Bauernromanen geschildert wurde, erwarb sich im 19. Jahrhundert als Sitz einer bekannten Künstlerkolonie (Landschaftsmaler) einen ausgezeichneten Ruf.

An die 300 Maler ließen sich vorübergehend oder dauernd im Malerviertel der Stadt nieder. Künstler wie Christian Morgenstern, Spitzweg, Schleich. Liebermann, Corinth, Slevogt, Zügel, Uhde und viele andere wirkten in Dachau. Andererseits wird der Name Dachau auch heute noch häufig im Zusammenhang mit dem von den Machthabern des Dritten Reiches (1933 bis 1945) errichteten Konzentrationslager genannt.

Geschichte des Finanzamts Dachau

Die Geschichte des Finanzamts Dachau führt zurück über das Bayerische Rentamt des 19. Jahrhunderts bis zum herzoglichen Kastenamt des Mittelalters. Seit 1291 war Dachau Sitz eines solchen Kastenamtes, dem ursprünglich die Aufsicht über den herzoglichen Kasten (Getreidespeicher) und über die Urbarsleute (Domänenbauern) oblag.
Bisweilen war der Kastner auch Zöllner und Ungelter oder Verwalter des Gerichts. In einer von Dr. Kübler verfassten Chronik "Dachau in verflossenen Jahrhunderten" sind die Kastner von Dachau und ihre Nachfolger, die Rentamtmänner, namentlich seit 1345 aufgeführt.

Auch die Geschichte des ehemaligen Dienstgebäudes in der Augsburger Str. 3 lässt sich weit zurück verfolgen.
Das Gebäude ging aus zwei Bürgerhäusern hervor, die der damalige Kastner Hanns Schwannckhler 1556 und 1562 erwarb. Während des 30jährigen Krieges wurde das Gebäude zerstört und anschließend wieder aufgebaut. Im Jahre 1790 ließ die kurfürstliche Hofkammer das alte Haus niederreißen und einen Neubau mit schöner klassizistischer Fassade und mit breitem Walmdach errichten. Anfang des 20. Jahrhunderts entstand im Garten des Anwesens der rückwärtige Neubauteil an der Stelle, wo bis dahin ein "prächtiges Sommerhäusl" gestanden hatte. Der alte Teil des Gebäudes, der auch "Minucci-Palais" genannt wird, steht heute unter Denkmalschutz.
Nach dem 2. Weltkrieg wurden verschiedentlich kleinere Um- und Ausbauten vorgenommen, um den gestiegenen Raumbedarf des Amtes notdürftig abzudecken.

Der zunehmende Raummangel hat in den Jahren 1969, 1972, 1973 und 1975 zu Auslagerungen von Teilen des Finanzamts geführt.

Mitte Mai 1985 zogen alle Teile des Finanzamts in das neue Dienstgebäude am Udldinger Hang ein. Am 08.07.1987 fand in Anwesenheit des Herrn Staatsministers der Finanzen Max Streibl und zahlreicher Gäste die Schlüsselübergabe für das Finanzamt Dachau, Bürgermeister-Zauner-Ring 2, statt.

Am 01.07.1987 wurde im ehemaligen Dienstgebäude des Finanzamts Dachau in der Augsburger Str. 3 durch den Zweckverband Heimatmuseum Dachau das Bezirksmuseum eröffnet.

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