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Dienstgebäude

Finanzamt Coburg
Rodacher Str. 4
96450 Coburg
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Öffnungszeiten Servicezentrum

Montag: 8.00 - 13.00 Uhr
Dienstag: 8.00 - 13.00 Uhr
Mittwoch: 8.00 - 13.00 Uhr
Donnerstag: 8.00 - 17.00 Uhr
Freitag: 8.00 - 12.00 Uhr
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Geschichte

Das Finanzamt Coburg entstand, wenn zunächst auch nur per Verfügung, im April 1920 mit der Errichtung der Reichsfinanzverwaltung. Es entwickelte sich aus der Staats- und Domänenkasse des Herzogtums Coburg.

Die Staats- und Domänenkasse befand sich im alten Zeughaus in der Herrngasse 11 in Coburg. Daneben bestanden noch Steuereinnahmestellen in Neustadt b. Coburg, Rodach, Sonnefeld und Königsberg in Franken, die mit eigenem Vollstreckungswesen den Steuerabgabedienst durchführten. Außerdem waren in den übrigen Landgemeinden nichtbeamtete Steuereinnehmer mit der Steuererhebung beauftragt.

Der Finanzamtsbezirk umfaste am 01.04.1920 die 4 Stadtgemeinden Coburg, Neustadt b. Coburg, Rodach und Königsberg in Franken und 133 dörfliche Gemeinden, von denen jedoch die Stadt Königsberg in Franken und 7 weitere Gemeinden im April 1920 aus dem Zuständigkeitsbereich des Finanzamts Coburg ausschieden.

Bis zum Anschluss des Freistaates Coburg an Bayern am 01.07.1920 war das Finanzamt Coburg dem Landesfinanzamt Rudolstadt unterstellt. Von da an gehörte es zum Zuständigkeitsbereich des Landesfinanzamts Nürnberg.

Am 03.01.1929 wurden dem Finanzamt Coburg durch die Auflösung des Finanzamts Staffelstein 18 Steuergemeinden des Bezirks Seßlach angegliedert.

Im Juni 1933 zog das Amt von der Herrngasse 11 in das ehemalige Postgebäude Oberer Bürglaß 34/36 um. Aber schon 1936 bestand auch in diesem Gebäude wieder ein Mangel an Diensträumen. Deshalb wurde ab 1951 das Nebengebäude Oberer Bürglaß 32 für Dienstzwecke mitgenutzt. Weiterer Raumbedarf wurde ab 1960 durch die Anmietung von Teilen des Gebäudes Bahnhofstraße 39 (ehemaliges "Hotel Reichsgraf") gedeckt.

Bei der Gebietsreform im Jahre 1972 kamen die oben genannten 18 Gemeinden sowie die Gemeinde Heilgersdorf (Landkreis Ebern - Finanzamt Ebern) und die Itzgrundgemeinden Freiberg, Kaltenbrunn und Lahm (Landkreis Staffelstein - Finanzamt Bamberg) zum Landkreis Coburg. 3 Gemeinden des Landkreises Coburg (Hofsteinach, Leutendorf und Horb a.d.S.) wurden dem Landkreis Kronach angegliedert.

Seit der Gebietsreform umfasst der Amtsbezirk des Finanzamts Coburg das Gebiet der Kreisfreien Stadt Coburg sowie des Landkreises Coburg mit den vier Städten Neustadt/Cbg., Bad Rodach, Rödental und Seßlach und 13 Gemeinden.

Um die unwirtschaftliche Zersplitterung des Amtes über 3 Gebäude zu beenden, begann der Freistaat Bayern 1981 für das Finanzamt an der Rodacher Straße auf staatseigenem Grund und Boden einen Neubau zu erstellen. Der Einzug erfolgte im Sommer 1983. Seither sind sämtliche Aufgabenbereiche des Finanzamts in einem Gebäude untergebracht.

Am 01.01.2000 ging im Rahmen einer bayernweiten Zentralisierungsmaßnahme die bis dahin beim Finanzamt angesiedelte Zuständigkeit für die Verfolgung von Steuerordnungswidrigkeiten und -straftaten in den Finanzamtsbezirken Coburg, Kronach und Lichtenfels auf das Finanzamt Hof über. Dieser Übergang bewirkte die Auflösung der Bußgeld- und Strafsachenstelle des Finanzamts Coburg.

Positive Erfahrungen in verschiedenen Pilotämtern führten dazu, dass bei allen Bayerischen Finanzämtern ein Servicezentrum als zentraler Anlaufpunkt für den Publikumsverkehr eingerichtet wurde. Beim Finanzamt Coburg nahm das Servicezentrum am 01.12.2000 den Betrieb auf.

Am 09.04.2001 erfolgte dann die Einführung der "Allgemeinen Veranlagungsstelle". In ihr sind der frühere "Ü-Bereich" (Steuerpflichtige mit Einkünften u. a. aus Vermietung und Verpachtung oder Kapitalvermögen) und der frühere "sonstige G-Bereich" (Steuerpflichtige mit Einkünften u. a. aus Gewerbebetrieb, Land- und Forstwirtschaft oder freiberuflicher Tätigkeit) zusammengefasst. Der Weg der Steuerbürger zu den für sie zuständigen Veranlagungsbearbeitern wird durch die weggefallene Unterscheidung vereinfacht. Mit dieser Maßnahme einher ging auch die Vergabe von neuen Steuernummern. Ausgenommen davon blieben nur die Fälle der Arbeitnehmerveranlagung.

Anlässlich einer weiteren Zentralisierung ging am 01.07.2001 die Zuständigkeit für die Grunderwerbsteuerfälle in den Finanzamtsbezirken Hof (einschließlich der Außenstellenbezirke Münchberg und Naila), Kronach, Lichtenfels und Wunsiedel (einschl. des Außenstellenbezirks Selb) auf das Finanzamt Coburg über.

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