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Neuorganisation Finanzamt München

Inhalt:

Ausgangslage

Bis Ende Juli 2009 gab es in München sieben selbstständige Finanzämter, deren Zuständigkeitsbereich die Gebiete der Landeshauptstadt München und des Landkreises München umfasste. Die insgesamt etwa 3.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser Finanzämter waren im Jahr 2008 zuständig für die Festsetzung und Erhebung von 26,4 Milliarden Euro. Dies entsprach 35% des gesamten bayerischen Steueraufkommens.

Angesichts der hohen wirtschaftlichen Dynamik des Großraums München erwies sich die Aufteilung der gesetzlich übertragenen Aufgaben auf sieben Finanzämter als zunehmend schwierig. Entscheidend für eine erfolgreiche Arbeit der Münchner Steuerverwaltung als Treuhänder für die Solidargemeinschaft aller Steuerzahler ist, wie schnell auf wirtschaftliche und gesetzgeberische Entwicklungen reagiert werden kann. Deshalb wurde eine Organisationsform gesucht, die sowohl beim Personaleinsatz als auch bei der Umgestaltung von Arbeitsabläufen kurze Reaktionszeiten und eine erhöhte Flexibilität gewährleistet.

Zusammenführung der Münchner Finanzämter

Im Frühjahr 2009 entschied Der seinerzeitige bayerische Finanzminister Georg Fahrenschon, die sieben Münchner Finanzämter ab dem 1. August 2009 zu einer gemeinsamen Behörde zusammen zu führen. Damit sollten die bislang selbstständigen Behörden zu einer effektiven Einheit verschmelzen, um so im Rahmen einer Gesamtstrategie die besonderen Münchner Herausforderungen flexibel und ganzheitlich zu lösen.

In einem ersten Schritt wurden die bisherigen sieben Ämter zu einer organisatorisch einheitlichen Behörde, dem Finanzamt München, zusammengefasst. Die bisherigen Ämter bildeten in dieser neuen Behörde nebeneinander stehende Abteilungen unter einer einheitlichen Leitung und einem gemeinsamen organisatorischen Dach.

Organisationsstrukturen

Die endgültigen Organisationsstrukturen, die sich verstärkt am Ablauf der Geschäftsprozesse ausrichten, werden nach und nach erarbeitet und umgesetzt.

Nähere Informationen dazu finden Sie auf dieser Seite im Abschnitt "Die wichtigsten Schritte der Neuorganisation".

Steuerzentrum München

Die Organisationsreform mit einer Vielzahl von Änderungen in der Ablauf- und Aufbauorganisation wird unterstützt durch die Baumaßnahme des Freistaats Bayern "Konzentration der Steuerverwaltung auf dem Areal Mars-, Deroy- und Arnulfstraße". Damit werden auch die unterschiedlichen Standorte der Münchner Steuerverwaltung räumlich zu einem Steuerzentrum verschmolzen.

In einem ersten Bauabschnitt wird bis zum Jahr 2018 ein modernes Bürogebäude für ca. 650 Beschäftigte als Ersatz für das Hochhaus Deroystraße 4 errichtet. Der Neubau erfolgt auf der Grundlage des Architektenwettbewerbs aus dem Jahre 2009 auf dem Areal Deroystraße. Der Bauauftrag für den 1. Bauabschnitt mit ca. 11.800 qm Hauptnutzfläche wurde im Juni 2014 erteilt.

Die wichtigsten Schritte der Neuorganisation

Ende 2007

  • Beauftragung des Lenkungsausschusses "Neuorganisation der Münchner Finanzämter" mit den konzeptionellen Arbeiten zum möglichen Aufbau eines einheitlichen Finanzamts München durch das Bayerische Staatsministerium der Finanzen und das Bayerische Landesamt für Steuern

Oktober 2008

  • Bericht des Lenkungsausschusses mit detaillierten Realisierungsvorschlägen

16.03.2009

  • Bekanntgabe der Entscheidung zur Errichtung eines Finanzamts München durch Staatsminister Georg Fahrenschon im Rahmen einer Informationsveranstaltung für die Beschäftigten der Münchner Finanzämter

01.08.2009

  • Gründung des Finanzamts München
  • Organisatorische und räumliche Zusammenlegung der Lohnsteuerstelle und der Lohnsteueraußenprüfung in der Abteilung Körperschaften
  • Organisatorische und räumliche Zusammenlegung der Zentralstelle für Unternehmensneugründungen der vormaligen Finanzämter München I bis V in der Abteilung IV

01.01.2010

  • Organisatorische Einrichtung der neuen Abteilung Betriebsprüfung
  • Organisatorische Zusammenlegung der Abteilungen II und III sowie IV und V

Erstes Halbjahr 2010

  • Sukzessive organisatorische und räumliche Überführung der Betriebsprüfungsstellen in die neue Struktur

Oktober 2010

  • Organisatorische und räumliche Zentralisierung der Bearbeitung von Fällen mit Einkünften aus Land- und Forstwirtschaft in der Abteilung I

Ende 2012/Anfang 2013

  • Technische Realisierung der organisatorischen Zusammenlegung der Abteilungen II/III und IV/V

März 2012

Das Bayerische Staatsministerium der Finanzen hat folgende endgültige Organisationsstruktur für das Finanzamt München beschlossen:
Das Finanzamt München wird in eine Zentralabteilung, die dem Leiter des Finanzamts München direkt unterstellt ist, sowie sechs weitere Abteilungen (I-VI) gegliedert. Der Schwerpunkt der Abteilungen I-III liegt in der Veranlagung, der Abteilungen IV und V in der Qualitätssicherung, der Abteilung VI in der Erhebung. Die Umsetzung der Zielstruktur erfolgt nunmehr schrittweise.

April 2016

Im Frühjahr 2016 werden weitere Schritte auf dem Weg zur Zielstruktur des Finanzamts München umgesetzt.
Vorbereitend auf die Zusammenführungen der allgemeinen Veranlagungsstelle, der Veranlagung der Personengesellschaften und der Umsatzsteuervoranmeldungsstelle samt den Prüfungsdiensten ziehen bereits ab April 2016 die betroffenen Arbeitsbereiche in mehreren Schritten in ihre künftigen Räumlichkeiten um.
Die allgemeine Veranlagungsstelle der Abteilung I (zuständig für die Veranlagung natürlicher Personen mit den Buchstaben A - E) zieht Ende April 2016 von ihrem bisherigen Standort in der Karlstraße in das Hochhaus in der Deroystraße 4.
Alle Arbeitseinheiten, die mit der Veranlagung der Personengesellschaften be­traut sind, ziehen im 2. Quartal 2016 in die freigewordenen Räume der Karl­straße um. Im Ergebnis werden dort ab August alle Veranlagungsstellen zuständig für Personengesellschaften (Buchstaben A - Z) zusammengeführt sein.
Gleichzeitig werden alle Umsatzsteuer-Voranmeldungsstellen und die gesamte Umsatzsteuer-Sonderprüfung des Finanzamts München in der Karlstraße örtlich zusammengeführt.
Ein kleiner Teil, zuständig für Körperschaften, verbleibt in den bisherigen Räumlichkeiten in der Katharina-von-Bora-Straße 4.

Juli 2016

In der Abteilung Körperschaften wird die Großfirmenstelle eingerichtet, die künftig für die Veranlagung folgender Personen- und Kapitalgesellschaften zuständig ist:
- Konzerne ab 500 Mio. € Außenumsatz (gemäß Betriebskartei)
- Konzerne/Teilkonzerne mit verschiedenen Rechtsformen
- Aktiengesellschaften

Finanzunternehmen der Bereiche:
- Versicherungen
- Banken
- Atypisch stille Gesellschaften mit atypisch stiller Beteiligung am gesamten Handelsgewerbe der GmbH.

Einige der dort zu führenden Gesellschaften erhalten aufgrund der geänderten Zuordnung neue Steuernummern.

September 2016

Die Großumzüge sind abgeschlossen. Die allgemeine Veranlagungsstelle (zuständig für die Buchstaben A - E) ist von der Karlstraße in die Deroystr. 4 umgezogen. Im Gegenzug wurden alle Umsatzsteuervoranmeldungsstellen und die Umsatzsteuerprüfung in der Karlstraße zentralisiert.
Auch die Veranlagungsstellen des Personengesellschaftsbereichs wurden in der Karlstraße zusammengeführt und sind nun der Abteilung Körperschaften zugeordnet, wo bereits sämtliche Kapitalgesellschaften, Vereine usw. veranlagt werden.
Alle Personengesellschaften erhalten aufgrund ihrer neuen organisatorischen Zuordnung neue Steuernummern (143/...).

November 2016

Die Veranlagung der natürlichen Personen (Gewinneinkünfte und Arbeitnehmer) für den Buchstabenbereich A - E wird organisatorisch der Abteilung IV/V zugeordnet. Bisher war die Abteilung I dafür zuständig. Die Abteilung IV/V ist nun für die Veranlagung natürlicher Personen mit den Buchstaben A - E und N - Z zuständig.
Voraussichtlich im Sommer 2017 wird auch der verbleibende Buchstabenbereich F - M der Abteilung IV/V angegliedert.

Weitere Informationen

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