Finanzamt Augsburg-Stadt: Steuerinfos - Zielgruppen - Schüler und Studenten

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Finanzamt Augsburg-Stadt
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Arbeit während der Ferien und/oder neben dem Studium - Kleiner Wegweiser zur Steuererstattung

Das Jahreseinkommen von Schülern und Studenten, die nur vorübergehend in den Ferien und/oder neben dem Studium arbeiten, liegt häufig unter dem einkommensteuerlichen Grundfreibetrag. Daher erhalten sie regelmäßig die vom Arbeitgeber einbehaltenen Beträge für Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer zurück.

Bis zu welchem Arbeitslohn fällt keine Einkommensteuer an?

Wenn keine weiteren Einkünfte vorliegen, fällt bei ledigen Arbeitnehmern bis zu einem Jahresarbeitslohn von 11.209 Euro (Lohnsteuer 2017, Steuerklasse I, keine Sozialversicherungspflicht) keine Einkommensteuer an.

Für alleinverdienende Verheiratete bzw. eingetragene Lebenspartner gilt ein Betrag von 21.240 Euro (Lohnsteuer 2017, Steuerklasse III, keine Sozialversicherungspflicht).

Was muss ich tun?

  • Prüfen Sie zunächst, ob Ihr Arbeitgeber von Ihrem Arbeitslohn Steuern einbehalten hat.

    Sie finden diese Angaben auf Ihrer Lohnabrechnung und auf dem "Ausdruck der elektronischen Lohnsteuerbescheinigung", die Ihnen Ihr Arbeitgeber ausgehändigt hat.

  • Ist dies der Fall, dann können Sie einen Antrag auf Einkommensteuerveranlagung stellen.

    Nach Ergehen des Einkommensteuerbescheids werden die Lohnsteuer und der Solidaritätszuschlag vom Finanzamt erstattet.

    Ggf. einbehaltene Kirchenlohnsteuer wird vom Kirchensteueramt zurückgezahlt. Hierfür ist kein weiterer Antrag erforderlich.

  • Wichtig ist, dass Sie im Antrag bzw. in der Erklärung die steuerliche Identifikationsnummer (IdNr.) angeben. Denn nur so ist gewährleistet, dass die vom Arbeitgeber elektronisch an das Finanzamt übermittelten Daten auch tatsächlich für Ihre Einkommensteuerveranlagung zur Verfügung stehen.

    Sie finden die IdNr. z.B. auf dem "Ausdruck der elektronischen Lohnsteuerbescheinigung", die Ihnen Ihr Arbeitgeber ausgehändigt hat bzw. aushändigen wird, sobald er Ihre Lohndaten an das Finanzamt übermittelt hat.

Welche Formulare brauche ich?

Wenn Sie neben dem Arbeitslohn keine weiteren Einkünfte hatten, können Sie den Vordruck "Vereinfachte Einkommensteuererklärung für Arbeitnehmer" verwenden.

Ansonsten benötigen Sie insbesondere die Vordrucke "Einkommensteuererklärung", "Anlage N" und die Anlage(n) für die weiteren Einkünfte.

Die genannten Formulare finden Sie in unserer Rubrik Formulare/Steuererklärung/Einkommensteuer.

Schneller und bequemer via Internet!

Ihren Antrag auf Einkommensteuerveranlagung können Sie auch elektronisch über das Internet an Ihr Finanzamt übermitteln. Die Steuerverwaltung stellt dafür das Steuererklärungsprogramm ElsterFormular (nur für Windows-PC) und das Online-Portal Mein ELSTER (plattformunabhängig) zur Verfügung. Sie können auch ein kommerzielles Steuererklärungsprogramm verwenden, in welches das ELSTER-Übermittlungsmodul integriert ist.

Ausführliche Infos zu ElsterFormular und Mein ELSTER erhalten Sie unter www.elster.de. Dort steht auch das Programm ElsterFormular kostenlos zum Download bereit.

Welches Finanzamt ist zuständig?

Zuständig ist das Finanzamt, in dessen Bezirk Sie bei Antragstellung bzw. Abgabe der Einkommensteuererklärung Ihren Wohnsitz haben.

Wenn Sie mehrere Wohnsitze haben (etwa am Studienort und bei den Eltern), ist der Wohnsitz maßgebend, an dem Sie sich vorwiegend aufhalten.

Ab wann kann ich den Antrag stellen?

Der Antrag auf Einkommensteuerveranlagung kann erst nach Ablauf des Kalenderjahres gestellt werden, in dem Sie den Arbeitslohn bezogen haben.

Bis wann muss ich den Antrag gestellt haben?

Der Antrag muss innerhalb von 4 Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres gestellt werden, in dem der Arbeitslohn bezogen wurde.

Beispiel:
Wer im Jahr 2017 gearbeitet hat, kann den Antrag bis spätestens 31.12.2021 stellen.

Noch Fragen?

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