Finanzamt Günzburg: Über uns - Fortschritt der Sanierung

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Schlosssanierung in Günzburg

Fortschritte der Sanierung

Wie ja schon einige Male in den regionalen Medien berichtet wurde, wird das Günzburger Schloss, in dem das Finanzamt untergebracht ist, saniert.

Die gesamte Baumaßnahme wird sich über ca. 6 Jahre erstrecken und ist in mehrere Bauabschnitte aufgeteilt.
Der Bauabschnitt 1 besteht aus dem kompletten Westflügel und teilt somit das Schloss in 3 Bereiche. Der Süd- und der Nordflügel werden noch vom Finanzamt genutzt.


Die Vorarbeiten begannen schon im März mit dem Umzug der Registratur des Finanzamtes.
Dies wurde notwendig, da die bisherigen Räumlichkeiten (EG unter den Arkaden, Kellerräume) bis zum Beginn der Baumaßnahmen geräumt sein mussten. 2000 Umzugskartons´ wurden gepackt und umgezogen.





Die nächste Herausforderung war der Umzug von ca 30 Kolleginnen/en aus dem Bauabschnitt 1 in den Südflügel. Hier war früher das Amtsgericht (bis auf den 3. Stock) untergebracht.

Da die meisten Strom-/Daten-/Telefonverkabelungen durch den Westflügel verliefen, musste eine Überbrückung vom Nord- zum Südflügel über den Dachboden geschaffen werden. Dies war überhaupt die Voraussetzung, um den ehemaligen Bereich des Amtsgerichtes nutzen zu können.
Nach erfolgreicher Verkabelung und Leitungstests konnten die Kollegen/innen umziehen.











Als nächstes wurden die noch vorhandenen Regale aus den Räumen im EG und Keller (ehem. Registraturen) abgebaut und entsorgt.







Ebenfalls wurden sämtliche Räumlichkeiten 1./2./3./ Stock Westflügel leergeräumt.







Parallel dazu wurden die historischen Türen unter den Arkaden ausgebaut.




Die Maurer rückten an und begannen die Verbindungstüren vom Nord- und Südflügel zuzumauern.
Der Westflügel ist jetzt völlig autark. Ab diesem Zeitpunkt muss man, um zu seinen Kollegen/innen im anderen Flügel zu gelangen, über den Schlosshof gehen.









Im Juni rückten die Elektriker an, um die noch stromführenden Leitungen, die sich im Bauabschnitt 1 befinden, (Stark-/Schwachstrom) von den Verteilern zu kappen, um einen ungefährlichen Rückbau zu ermöglichen.

Dies war gar nicht so einfach, da festgestellt wurde, dass sich immer noch einige Stromkreise innerhalb Bauabschnitt 1 befanden, von denen keinerlei Dokumentationen vorhanden waren, die aber Teile des Süd-/Nordflügel versorgten.



Dies betraf überwiegend Strom und Telefonverteiler.

Um ein reibungsloses Arbeiten zu gewährleisten, wurden, bevor die Leitungen gekappt wurden, Übergangsleitungen gezogen. Es ließ sich trotzdem nicht vermeiden, dass einige Telefone ein paar Tage lang, nicht funktionierten .









Das Servicezenter musste komplett von Strom/Telefon/Datenleitungen getrennt werden und neu aufgebaut, da diese Versorgung komplett über den Westflügel im EG verlief.

Ein großes Lob auf unsere Elektrofirma, die aufgrund ihrer Vorarbeiten, an 1 Nachmittag die Umlegung auf die neuen Leitungen schaffte. Somit gab es keinerlei Behinderung im Servicezenter.


04. Juli

Leider musste auch unsere Platane, die im Innenhof steht, gefällt werden.

In den letzten Jahren drückten die Wurzeln immer mehr nach oben, um an Wasser zu kommen.

Ca 3m vom Boden hatte der Baum einen Nebenstamm gebildet, der schon vor Jahren mit dem Hauptstamm verspannt wurde, um ein Abbrechen zu verhindern.

Dieses Drahtseil hatte sich schon ca 5cm regelrecht in den Stamm gefressen, so dass es nur eine Frage der Zeit war, bis das unter Spannung liegende Drahtseil reißt und der Baum eine Eigendynamik erreicht, die evtl. die Bauarbeiter gefährden könnte.

Die unmittelbare Nähe zur "Hofkirche" war ein weiterer Grund. Starke Seitenäste erreichten bereits die Wand.

Angeblich soll ja unter der Platane ein Tiefbrunnen liegen. Vielleicht wird dieser ja freigelegt und mit 1-2 neuen Bäumchen
nach Ende der Sanierung eingerahmt.













Ein weiteres Problem war die Intakthaltung der Daten-/Telefon-/DSL Anschlüsse.

Da der Hauptanschlußpunkt der Zugangsleitungen(APL) der Telekom im Bauabschnitt 1 lag, musste eine Umgehungslösung gefunden werden. In Zusammenarbeit mit der Telekom wurde im Nebengebäude ein neuer Aufschaltpunkt errichtet, von dem aus über bereits vorhandenene Leerrohre das Hauptgebäude bis zum Rechnerraum angefahren wurde. Ein 70m langes Telefonkabel wurde verlegt.

Im laufenden Betrieb wurden dann am 12.07.2017 die neuen Leitungen aufgeklemmt, durchgetestet und angeschlossen.

Es gab während der ganzen Umklemmaktion keinerlei Beeinträchtigungen/ Ausfälle.










Bei einer Begehung Ende Juni wurde festgestellt, dass einige Zimmerdecken im 3. Stock Risse aufweisen.

Vor 5 Jahren gab es schon mal das Promlem, dass ca 1m2 von der Decke runterkam. Gottseidank wurde damals niemand verletzt.

Durch die bevorstehenden Erschütterungen könnten Decken herabfallen. Durch Aufbau einer Schutzdecke soll dies verhindert werden.



Für Kunden, die in´s Servicezenter wollen, bzw. Kollegen/innen, die von einem zum anderen Flügel müssen, wurde ein "Tunnel" errichtet. Somit wird gewährleistet, dass man bei Regen/Schneefall einigermaßen trockenen Fusses ankommt.




Ebenfalls wurde im Juli bereits mit den Vorbereitungen, das Gebäude abzustützen, begonnen.

Unter den Arkaden wurden Betonstempel gesetzt, um später Stützen anbringen zu können.

Diese Erdarbeiten wurden in Zusammenarbeit mit der Denkmalschutzbehörde durchgeführt. Alle Grabungen wurden begleitet und dokumentiert.

Weiter wurden quer durch den Westflügel Löcher gebohrt, um eine Verspannung des Gebäudes zu ermöglichen .






August 2017

Die Stützen für die Arkaden wurden auf die Betonstempel gesetzt, Stahlträger eingesetzt und am 21.August war es dann soweit.
Der nördliche Teil des Arkaden wurde wurde unter Spannung gelegt und angehoben(ca 2mm).
Bereits am nächsten Tag wurden die unter Spannung liegenden Arkaden freigegraben, unten abgeschnitten, um ein richtiges Fundament zu erstellen.
Es sieht schon sehr spektakulär aus, wenn man die freihängenden Säulen so sieht.
Dieser ganze Aufwand war nötig, da bisher eigentlich kein richtiges Fundament vorhanden war und somit immer eine gewisse Gefährung bestand.













Auch im Innenbereich wurde weiter fleißig gewerkelt.
So musste auch die Heizung über den Dachboden umgelegt werden, um im Winter den Südflügel weiter beheizen zu können.
Einige Heizkörper im Bauabschnitt 1 wurden belassen und ebenfalls mit angeschlossen, um den Handwerkern als Winterheizung zu dienen.





29.08.2017

Die nächsten 2 Arkadensäulen wurden unten abgeschnitten und hängen nun ebenfalls in der Luft.
Die provisorischen Stützen halten jetzt die komplett hochgespannten 3 Stockwerke im Innenhof.
Jetzt kann unter den freischwebenden Arkaden das neue Fundament mit Beton gegossen werden.







Auch auf der Westseite des Bauabschnittes 1 wurde kräftig gearbeitet.
Hier wurde das alte Fundament, welches aus einer Ziegelmauer mit Kiesfüllung bestand, durch ein tieferes, stabiles Betonfundament, ausgetauscht.
So wird, immer in vordefinierten Abschnitten, das alte Fundament gegen das Betonfundament ausgewechselt.






Das Betonieren des neuen Fundamentes wurde in 3 Arbeitsschritten vollbracht.

1. Schritt:
Eine Sauberkeitsschicht aus Beton wurde flächig unter den freischwebenden Arkaden eingebracht.

2. Schritt:
Die Eisenbewehrung (Gitterkörbe) wurde erstellt. Diese wurde anschließend eingeschalt und mit Beton gefüllt.

3. Schritt:
Nachdem der Beton gehärtet war, wurde die Verschalung entfernt. Nun wurde direkt unter den Säulen eine kleine Verschalung gesetzt und bis Anschluss Säule betoniert.

Die Arkaden liegen nun, zusätzlich zu den Stahlträgern, auf dem neuen Fundament auf.









September 2017

Inzwischen wurden die Stützen und die Stahlträger umgebaut, da die Arkaden jetzt auf ihrem neuen Fundament aufliegen.
Am 15.09. wurden die restlichen Arkaden hochgespannt und es wurde begonnen, diese unten wieder abzuschneiden.






Parallel wird schon in einem Raum im EG, in den mal der neue Aufzug kommen soll, der Betonboden herausgerissen und der darunterliegene Untergrund archeologisch untersucht.





26.09. - 06.10.2017

Wie schon auf der rechten Arkadenseite wird nun die Sauberkeitsschicht eingebracht, die Eisenbewehrung erstellt, geschalt und mit Beton ausgegossen.
Am 06.10.2017 stehen die Arkaden jetzt auf ihren neuen "Füßen".








Ebenfalls am 06.10. wurde bereits begonnen Abbruchmaterial aus den Stockwerken zu entsorgen.
Vorerst mal überwiegend Holzteile - die fliegen so schön.









09.10.2017

Jetzt wird im Innenbereich ganz schön geklotzt.
Der Platz, an den der neue Aufzug kommen soll, ist auch schon zu erkennen.
Deckendurchbruch wurde bereits vom 1. bis zum 3.Stock durchgeführt.






Die Entkerung im Innenbereich schreitet fort. Hier ein paar Bilder vom 3. Stock.





Die großen Belastungen gehen natürlich an dem Gemäuer nicht spurlos vorüber.
So entstehen auch Spannungsriße im Westflügel (Bauabschnitt 1).




16. Oktober 2016

Die alte Schüttung im Fehlboden ist im 3. Stock zum Großteil entfernt...









... und auch die Sauberkeitsschicht für den Aufzug wurde bereits erstellt.


Am 18.10. wurde begonnen die Eisenbewehrung für die Betonplatte unter den Arkaden zu erstellen.
Bereits am 20.10. konnte betoniert werden und am Montag, 23.10.2017, war alles fertig und begehbar.








Parallel wurde am Montag das Außengerüst auf der Westseite aufgebaut.







Bis zum 03.11.2017 wurde im Innenhof ein Teil des Außengerüstes aufgebaut, an dem ein Außenaufzug angebracht wurde, um sperriges und schweres Baumaterial in das gewünschte Stockwerk zu transportieren.
Dazu werden die Fenster im Aufzugsbereich bis zum Boden aufgebrochen, um einen ungehinderten Zugang zu ermöglichen.





Inzwischen wurden in allen Räumen unter den Arkaden die alten Betonböden und die Zwischenmauern entfernt, die später nicht mehr benötigt werden.
Auch hier konnten die Archiologen wieder einige Funde machen.
Parallel dazu wurden neue Wände gemauert.
Die Räume, deren Untergrund schon begutachtet wurde, bekommen bereits eine Grundschüttung, die dann verdichtet wird und auf die dann weiter aufgebaut werden kann.













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