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Dienstgebäude

Finanzamt Ebersberg
Schloßplatz 1-3
85560 Ebersberg
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Öffnungszeiten Servicezentrum

Montag: 7.30-13.00 Uhr
Dienstag: 7.30-13.00 Uhr
Mittwoch: 7.30-13.00 Uhr
Donnerstag: 7.30-13.00 Uhr
Freitag: 7.30-12.00 Uhr

vom 01.10. bis 31.05. jeden 1. und 3. Donnerstag im Monat bis 18:00 Uhr
vom 01.06. bis 30.09. jeden 1. Donnerstag im Monat bis 18:00 Uhr

Details...

Telefon, Telefax, E-Mail

Telefon: 08092 267-0
Telefax: 08092 267-102
E-Mail: poststelle@fa-ebe.bayern.de 

 

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Geschichte

Geschichte des Amtes Ebersberg 

Das Finanzamt Ebersberg liegt ziemlich genau im Mittelpunkt des Landkreises Ebersberg, der 550 Quadratkilometer Fläche umfasst und 117.000 Einwohner zählt. Der Landkreis - und damit auch das Aufgabenspektrum des Finanzamts - ist gekennzeichnet durch seine Lage und Beschaffenheit. Während er im Norden das geschlossene Waldgebiet des Ebersberger Forstes in der Größe des Chiemsees umfasst, grenzt er im Westen mit steigender Dichte der Besiedlung an den Landkreis München.

Nach Süden und Osten dagegen ist das Kreisgebiet fast unverändert das alte solide Bauernland geblieben, das sich den Charakter des schönen bayerischen Voralpenlandes erhalten hat.

Das Finanzamt Ebersberg ist mit Einführung der damaligen Reichsfinanzverwaltung im Jahr 1919 an die Stelle des Bayerischen Rentamts Ebersberg getreten. Der Bezirk des Amtes hat bis heute keine wesentlichen Änderungen erfahren.

Anders die Aufgaben des Amtes. Hier hat sich eine rasante Entwicklung vollzogen. Immer mehr Aufgaben und immer kompliziertere steuerliche Verfahren waren und sind heute zu bewältigen.
Dies lässt sich sehr deutlich an der Personalentwicklung nachvollziehen. Waren es vor dem Krieg noch ca. 20 - 30 Personen, die am Amt tätig waren, sank die Zahl während des Krieges bis auf 11 Personen ab. So etwa ab 1947 stieg die Anzahl der Beschäftigten stetig an. Heute (Stand Herbst 2000) sind ca. 130 Personen am Finanzamt beschäftigt.
Auch die Entwicklung der jährlichen Steueraufkommen zeigt die gewaltige Arbeitsmehrung. So betrug das Steueraufkommen z. B. im Jahr 1936 ca. 1,3 Mio RM, im Jahr 1967 ca. 35 Mio DM. 1976 wurde die 100-Mio-grenze erreicht, 1983 die 200-Mio-Grenze überschritten. Das Aufkommen im Jahr 1999 betrug ca. 570 Mio DM.
Die besondere Lage des Amtes am Rande der Großstadt mit dem ständig zunehmenden Zuzug von Steuerbürgern hat dazu wesentlich beigetragen. So stieg die Anzahl der Landkreisbewohner von ca. 52.000 im Jahr 1950 auf ca. 117.000 im Jahr 1999.
Mit wachsenden Aufgaben und Personal ging eine räumliche Erweiterung einher. Das staatseigene Gebäude Schloßplatz 1 - 3, ein ehemaliger Klosterbau aus dem Jahr 1666, der zur Zeit der Säkularisation im Besitz des Malteserordens war, reichte bereits Mitte der 70iger Jahre nicht mehr aus. Zuerst im Gebäude Schloßplatz 4 und in den 90iger Jahren im Sparkassengebäude am Marienplatz mussten Büros in großem Umfang von privater Seite angemietet werden.
Ohne Technik wäre auch im Finanzamt die Arbeitsmenge nicht mehr zu bewältigen. Das Amt verfügt nach mehrjähriger Pilotierungsphase über die neueste technische Ausstattung, die es möglich macht, kompetent und zeitnah den Steuerbürger zu bedienen.

Seit Kriegsende waren als Amtsvorsteher tätig:

Zeit Name
1946 - 1953 RR Michael Lochner
1953 - 1960 RR Andreas Vogenauer
1962 - 1973 RD Rudolf Sorge
1973 - 1985 RD Dr. Rudolf Mühldorfer
1985 - 1987 RD Dr. Bernhard Keller
1987 - 1990 RD Wilfried Wolsing
1991 - 1994 RD Dr. Wolfgang Grashey
1994 - 2003 RD Rainer Schindlbeck
2004 - 2007 LRD Franziska Hofer-Horn
2008 - 2012 LRD Robert List
seit 2013 LRD Gerhard Stolz

 

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