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Dienstgebäude

Finanzamt Bayreuth
Maximilianstr. 12/14
95444 Bayreuth

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Geschichte

Neubau Nach der Eingliederung der Markgrafschaft Bayreuth in das Königreich Bayern im Jahre 1810 wurde auch die Finanzverwaltung reformiert. Im Zuge dieser Neuordnung entstand aus den ehemaligen Kammerämtern Bayreuth und Weidenberg sowie dem Distrikt Alladorf des früheren Kammeramts Sanspareil das Rentamt Bayreuth. Es war auch das Zahlamt der Kreisstadt und zugleich Floß- und Magazinverwaltungsamt. Durch "Allerhöchste Verordnung" vom 10. Mai 1903 erfolgte eine Reorganisation der Ämter. Am 01.04.1920 wurde die Reichsfinanzverwaltung gegründet: Die Rentämter wurden in Finanzämter umbenannt.

Das Finanzamt Bayreuth war bis zum 31.12.1928 für die Stadt Bayreuth und 70 Landgemeinden zuständig. Es erhielt infolge der Auflösung des Finanzamtes Thurnau am 01.01.1929 drei weitere Gemeinden mit 675 Einwohner zugeteilt. Am 01. März 1929 erfolgte die Auflösung des Finanzamtes Waischenfeld. Hierdurch wurden 29 Gemeinden mit 11.450 Einwohnern dem Finanzamt Bayreuth angegliedert. Als am 01. April 1929 auch noch das Finanzamt Marktschorgast aufgelöst wurde, vergrößerten nochmals 14 Gemeinden mit 10.576 Einwohner den Finanzamtsbezirk Bayreuth.

Am 01.01.1930 wurden drei Gemeinden des Finanzamtsbezirkes Kulmbach mit 753 Einwohnern dem Finanzamt Bayreuth zugeschlagen; im Austausch mussten drei Kommunen des früheren Finanzamtes Marktschorgast an das Finanzamt Münchberg abgegeben werden.

Nach Eingliederung der Gemeinden Colmdorf, St. Johannis und Meyernberg in die Stadt Bayreuth am 01.04.1939 und nach der Verschmelzung der Gemeinden Obernschreez und Unternschreez zur Gemeinde Schreez umfasste der Bezirk des Finanzamtes Bayreuth bis zum 30.06.1972 110 Gemeinden.

Am 10.07.1973 wurde das ehemalige Finanzamt Pegnitz zur Außenstelle des Finanzamts Bayreuth. Die Außenstelle wurde mit Wirkung vom 01.10.1975 aufgelöst. Die gesamten Akten und die Einrichtung wurden vom Bayreuther Finanzamt übernommen. Bei der Pegitzer Außenstelle waren zum Zeitpunkt der Auflösung 28 Bedienstete beschäftigt, 26 fanden davon einen neuen Arbeitsplatz im Finanzamt Bayreuth.

Als Dienstgebäude des Finanzamts Bayreuth dient seit dem 17.04.1953 das Alte Schloss in der Maximilianstraße. Dieses Gebäude, ursprünglich 1455 erbaut, war Residenz der Markgrafen von Brandenburg-Bayreuth, die ihr Domizil in der Mitte des 18. Jahrhunderts in das Neue Schloss an der Ludwigstraße verlegten. Das Alte Schloss diente in der Folge nur Behörden (Hauptzollamt, Kanzleibibliothek, Gendarmerie, Messungssamt, Straßen- und Flussbauamt, Landbauamt) als Unterkunft. Kurzzeitig waren auch die Dienststellen der örtlichen NSDAP untergebracht. Es wurde im Jahre 1945 völlig zerstört und brannte bis auf die Grundmauern nieder. Der Wiederaufbau erfolgte in den Jahren 1950 bis 1954. Der westliche Teil wurde 1953, der östliche Teil 1954 bezugsfertig. Bis November 1974 waren im 2. Stock das Landbauamt und bis September 1975 das Staatliche Rechnungsprüfungsamt untergebracht.

Seit Oktober 1975 wird das Alte Schloss ausschließlich vom Finanzamt genutzt.

Die Freimachung ermöglichte 1975 die Übernahme der Außenstelle Pegnitz. Gleichzeitig konnten die außerhalb es Dienstgebäudes untergebrachten Teile der Betriebsprüfungsstelle in das Dienstgebäude übernommen werden.

In der Folgezeit brachte die Neuorganisation des Veranlagungsbereichs (Einführung des Bayern-Modells) und die fortschreitende Automation (Einrichtung einer Datenverarbeitungs-Stelle) einen neuen Engpass bei der räumlichen Unterbringung des Finanzamtes im Alten Schloss. Ab Oktober 1981 wurden deshalb für die Vermögensverwaltung Räume in der Alexanderstraße 14 angemietet. Im Juni 1989 wurde die Steuerfahndungsstelle in angemietete Räume am Luitpoldplatz ausgelagert. Ab 01. 07. 1991 wurde durch die Neuorganisation der Staatl. Liegenschaftsverwaltung die Vermögensverwaltung der Bezirksfinanzdirektion (BFD) Ansbach - Außenstelle Bayreuth - unterstellt. Die nach dem Umzug der BFD in das alte Landratsamtsgebäude freigewordenen Räume nutzt das Finanzamt nunmehr selbst.

Mit dem Bezug des EVO-Neubaus im Juli 1998 wurde die akute Raumnot beseitigt. Auf 1.700 m² Nutzfläche, die der Freistaat Bayern als Teileigentum von der EVO AG erworben hat, sind jetzt sowohl die bisher ausgelagerten als auch die im Alten Schloss befindlichen Arbeitseinheiten angemessen und bürgerorientiert untergebracht.

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